
Die Religionen werden durch den Säkularismus zunehmend herausgefordert. Wie werden Menschen in Zukunft auf die Offenbarung Gottes antworten? Wie kann oder sollte die gesellschaftliche und somit auch politische Rolle der Religionen aussehen? Doch was ist das Phänomen der Religion oder des Heiligen überhaupt? Diesen und ähnlichen Fragen widmete sich aus verschiedenen Fachrichtungen eine Tagung in Sankt Ottilien (Bayern). Deren Ergebnisse liegen in diesem Sammelband vor, der aus religiöser Perspektive Antworten auf die Fragen des heutigen Menschen aufzeigen möchte.
Siehe: https://eos-verlag.de/die-zukunft-der-religion-in-saekularen-gesellschaften/
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Das Leitmotiv dieses Sammelbands, dem Ergebnis einer interreligiösen Konferenz in Wien, ist die von Hans Küng formulierte Überzeugung: „Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen. Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen. Kein Dialog zwischen den Religionen ohne Grundlagenforschung in den Religionen.“ Jeweilige katholische, orthodoxe und schiitische Positionen aus interreligiöser und interkultureller Perspektive sind dargelegt. Dabei geht es um Voraussetzungen für eine vernünftige und friedliche Koexistenz sowie auch für eine mögliche Kooperationen in der heutigen Welt.
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„Das Naturrecht ist Ergründung und Begründung des Wesens und des Kriteriums von Recht und Gerechtigkeit“ (Johannes Messner). Naturrechtliche Prinzipien lassen sich durch die menschliche Vernunft erkennen. Die unser Zusammenleben essentiellen Grundwahrheiten, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben, will dieser Sammelband in Erinnerung rufen. Die Beiträge einer Konferenz im Wiener Schottenstift spannen einen thematischen Bogen von den theoretischen Grundlagen des Naturrechts zu sozialethischen und juristischen, rechtstaatlichen Themen, die in einer Auseinandersetzung zum Naturecht als Beitrag zur Neuevangelisierung unserer Gesellschaft münden.